Wie Sie Ihr Heim gegen Einbrecher mit Hilfe des Staates schützen, bei der Reiserücktrittversicherung Geld sparen können und was es beim Verfassen eines Testaments zu beachten gilt

NACHLASS
Schmierzettel als Testament ungültig

Ein paar bruchstückhaft niedergeschriebene Sätze auf losen Zetteln sind kein gültiges Testament. So hat das Ober­landes­gericht Hamm (Az.: 10 W 153/15) in einem Erbstreit entschieden. Eine mit 102 Jahren verstorbene Frau hatte ihren angeblichen letzten Willen auf einem mehrfach gefalteten Stück Pergament sowie einem acht mal zehn Zentimeter großen Zettel hinter­lassen. Die krude Überschrift „Tesement“ und eine unvollständige Formulierung zu einem Haus reichten den Richtern nicht aus, um den Enkeln der Verstorbenen den Erbschein zuzusprechen. Es könne sich allenfalls um Vorüber­legungen für eine Verfügung handeln. Die Stiftung Warentest rät in ihrem Magazin „test“ (2/2016), beim Verfassen eines Testaments gewisse Formalitäten einzuhalten: Es sollte eine Überschrift tragen wie „Testament“ oder „Mein letzter Wille“. Es muss komplett handgeschrieben sein und Datum sowie Unterschrift tragen. Wer sichergehen will, dass das Dokument nicht verloren geht oder gar gefälscht wird, kann es gegen Gebühr beim Amtsgericht hinterlegen.


STEUERERKLÄRUNG
Trödeln kostet Geld

Steuerzahlern droht künftig eine Strafe von mindestens 50 Euro, wenn sie ihre Steuer­erklärung zu spät abgeben. Nach dem Gesetz­entwurf zur Modernisierung des Besteuerungs­verfahrens, das Ende 2015 verabschiedet wurde, sollen keine Ausnahmen mehr möglich sein. Früher haben Finanz­beamte im Einzel­fall entschieden, ob ein Zuschlag erhoben wird, und oft über kleine Verspätungen großzügig hinweggesehen, insbesondere, wenn eine Nachzahlung anstand. Zudem konnten Steuer­zahler – schriftlich oder telefonisch – um Aufschub bitten. Damit soll nun Schluss sein. Die neue Regelung soll für Einkommens­steuer-, Körperschafts­steuerund Umsatz­steuer­erklärungen gelten.


ZUSCHUSS
Zehn Prozent für Einbruchschutz

Wer sein Zuhause absichern will, muss die Kosten hierfür nicht allein tragen. Die Kredit­anstalt für Wieder­aufbau bezuschusst noch bis 2017 Ein- und Umbauten, die Einbrecher fernhalten. Mieter und Eigentümer können sich bis zu zehn Prozent der Investitions­summe vom Staat erstatten lassen. Voraussetzung: Die Maßnahme kostet mindestens 2000 Euro. Die Obergrenze des Zuschusses liegt bei 1500 Euro. Förderungswürdig sind etwa einbruchhemmende Fenster und Türen, Alarmsysteme, Gegensprech­anlagen und besonders widerstands­fähige Roll­läden. Die Ausgaben lohnen sich in vielen Fällen: Je länger ein Einbrecher braucht, um ein Hindernis zu überwinden, desto eher lässt er von seinem Vorhaben ab.


REISERÜCKTRITTVERSICHERUNG
Jahrespolice oft günstiger

Weltenbummler, die häufig verreisen oder sich teure Fernreisen gönnen, sollten eine pauschale Reise­rücktritt­versicherung für ein Jahr abschließen. Das ist oft günstiger, als jeden Urlaub einzeln zu versichern. Mit nur einem Vertrag lassen sich beliebig viele Reisen bis zu einer festgelegten Summe abdecken. Die Versicherung übernimmt in vielen Fällen etwa die Storno­kosten, wenn man wegen Krankheit die geplante Reise nicht antreten kann. Fragen Sie Ihren Swiss Life Select-Berater nach günstigen Tarifen.

Quelle: Anwalt Online

Quelle: Anwalt Online


VORSORGE
Auf ein langes Leben!

Die meisten Bundes­bürger unterschätzen ihre Lebens­erwartung. Nach einer Befragung des Meinungs­forschungs­instituts Forsa rechnen Männer im Durch­schnitt damit, 77,4 Jahre alt zu werden, die Frauen kommen im Mittel auf 80,8 Jahre. Beide Einschätzungen weichen von der Wirklichkeit um rund sieben Jahre ab. Tatsächlich haben deutsche Frauen eine durchschnittliche Lebens­erwartung von 88,7 Jahren, Männer werden 84,7 Jahre alt. Ein Grund mehr, sich intensiv mit dem Thema Vorsorge zu beschäftigen. Dabei kann der Swiss Life Select-Berater helfen.


BAUKOSTEN
Dickere Dämmung für Neubauten

Bauherren müssen seit Jahres­beginn mit höheren Kosten für ihre Immobilie rechnen. Die Bestimmungen der Energie­einspar­verordnung 2014 sind noch einmal deutlich verschärft worden. Demnach muss ein Wohngebäude mindestens ein Viertel weniger Energie für Heizen und Warmwasser verbrauchen als ein Haus, das nach dem alten Standard errichtet wurde. Zudem soll der Wärme­verlust um wenigstens ein Fünftel sinken. Das heißt: Wände und Dächer müssen noch effektiver als bisher gedämmt werden. Die neue Regelung gilt für alle, die nach dem 1. Januar 2016 einen Bauantrag gestellt haben. Wer bereits vorher eine Genehmigung eingeholt hat, darf nach den alten Bestimmungen planen.